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Simone Rahn

INTUITIVE MACHERIN… So würde ich mich beschreiben.

 

Gerade bei kreativen Arbeiten hindert mich das Denken und Planen enorm. Ich sehe es meinen Werken an, wenn sie Kopfgemüse sind. Sie wirken dann so konstruiert und leblos. Ich nehme war, dass mein innerer und äußerer Weg mehr und mehr zu einer prozesshaften Folge wird. Den Mut aufbringen, meiner inneren Stimme/Stimmigkeit zu folgen und den Fuß ins absolut Ungewisse zu setzen. Wie ein „Seiltänzer ohne Netz und Seil“ (Mascha Kaléko).

 

Ich nenne das den „essensiven“ Weg, ein Zusammenspiel mit den Wörtern: Essenz & sensitiv. Eine Aufmerksamkeit, welche auch die Sinne mit einschließt und das, womit ich gerade „fließen“ möchte – sei es ein Thema, ein Gefühlszustand oder eine kreative Handlung. Ganz bei mir bleiben und in meiner Essenz. Ob´s mir oder den anderen gefällt oder nicht – das steht nicht zur Debatte! ;-)

 

Diese Art, NICHT GEGEN sondern MIT meinem inneren Strom zu schwimmen ist auch das Thema, die Übung in meinen Wuwei & Kalligrafie-Auszeiten in Italien. Meine EIGENE Kreativität, meine Schöpferkraft und Inspirationsquelle zu entdecken, statt immer nur andere nachzuahmen. Welche KünstlerIn steckt in mir? Welche Ausdruckskraft? Wann bin ich bereit, mich von den technischen Übungen und Techniken zu lösen, um etwas ganz Neues, Eigenes – meine ART und Weise zu erfahren?

 

Es gibt für alles eine Zeit. Eine Zeit für Technik. Eine Zeit für essensives Fließen. Alles hat seine Zeit!


Ausstellung - ARTmarkt - Workshop - Vorführung


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